Tour de Suedlink entlang der 700 KM langen Trasse, LÜCKENSCHLUSS SO. 11.08.2019

Lückenschluss – Tour de SuedLink. Stephan Schulz lädt alle gerne radelnden Menschen ein, die noch ausstehende Lücke bei der 700 km langen SuedLink Strecke mit ihm zu schließen. Start ist am Sonntag 11. August um 14h auf dem Marktplatz von Bad Sooden Allendorf. Es geht nach Herleshausen. Jeder kann sich trauen, das Tempo wird den ruhigsten Radlern angepasst. Auch E-biker sind herzlich Willkommen. Je mehr fahren, desto mehr Spass und desto größer die Aufmerksamkeit gegen SuedLink .

04.08.2019

HESSENSCHAU HEUTE:

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yeahyeahyeah Stephan Du hast es geschaft, unglaublich!!!! Glückwunsch von allen BI’lern!

 

 

 

HEUTE MIT KAMERABEGLEITUNG DER ARD: Aufbruch auf die „Tour de SuedLink“ in Herleshausen.

 Ride on!!! Lieber Stephan

03.08.2019

 

 

02.08.2019

Stephan Schulz startet in Bad Sooden – Allendorf, um am 03. August 380 Kilometer mit dem Fahrrad entlang der vorgesehenen Trasse des Suedlink zu fahren. Im Begleitfahrzeug unterstützt ihn Marco Eichenberg. Treffen mit diversen Bürgerinitiativen an der Suedlink Route sind zusätzlicher Ausdruck des Protestes gegen die Mega- Stromtrasse Suedlink

Liebe interessierte BürgerInnen,

hiermit möchten wir Euch über unsere (Bürgerinitiative – Werra Meissner gegen Suedlink e. V.) geplante Radtour entlang der von der Bundesnetzagentur vorgestellten Vorzugsvariante des Suedlink-Kabels informieren. Wir sind eine von ca. 50 Bürgerinitiativen gegen Suedlink und für die Energiewende. Wir kommen aus dem Werra-Meissner-Kreis und möchten das Thema Suedlink und Energiewende (die aus unserer Sicht nichts miteinander zu tun haben), wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung holen. Die Aktion wird federführend von unserem Radsportler Stephan Schulz durchgeführt. Er möchte am 03. und 04. August (also nur in 2 Tagen) die ca. 700 KM Trasse mit seinem Fahrrad abfahren. Er wird am 1. Tag von Marco Eichenberg (Kassenwart) und am 2. Tag von Stefan Heuckeroth-Hartmann (1. Vorsitzender) mit dem Begleitfahrzeug unterstützt. Wir werden ca. 9 Anlaufpunkte von verschiedenen BIs entlang der geplanten Trasse ansteuern und uns kurz mit den Gleichgesinnten vor Ort, der lokalen Presse und Politikern austauschen, bevor es nach ca. 15-20 Minuten wieder auf die Strecke geht.

Wir sind froh folgende Mitstreiter/BIs für unsere Aktion gefunden zu haben, die uns Vorort mit ihren Leuten aus den verschiedenen Bürgerinitiativen (BIs) unterstützen:

Start Tag 1 in Wilster/Brunsbüttel (Schleswig-Hollstein)

1. Station: Hollerwettern/Wewelsfleth(Schleswig-Hollstein)

gegen 5:30/ 5:45 Uhr

2. Station: BI Garbsen gegen Suedlink(Niedersachsen)

gegen 13:45/14:00 Uhr

3. Station: BI Gehrden/ Everloh(Niedersachsen) gegen 14.30 Uhr

Ende Tag 1 in 4. Bad Sooden-Allendorf in Hessen (Einlauf gegen 21 Uhr/ eher früher auf dem Marktplatz). Bitte alle kommen, zur Begrüßung von Stephan S.

Start Tag 2 in Herleshausen (Hessen) um 9:30 Uhr

5. Station: BI Thüringer gegen Suedlink

Treffpunkt Kreuzung Hauptstraße/Trifftweg in Marksuhl/Lindigshof gegen 10.30 Uhr

6. Station: BI Thüringer gegen Suedlink

Treffpunkt: an der alten B19 – Bushaltestelle in Fambach gegen 12 Uhr

7. BI Thüringer gegen Suedlink:

Treffpunkt:Henneberg/Grenze Richtung Mellrichstadt auf der linken Seite am Parkplatz „Goldenen Tor“

8. BI Greßthal(Bayern) gegen 16.45 Uhr

Ende Tag 2 in 9 . Bergrheinfeld in Bayern (Einlauf gegen 17:45 UhrErstes Ziel erreicht 😊)

Banner und T-Shirts sind gedruckt und das Training von Stephan läuft auf Hochtouren.

Im Anhang finden Ihr noch zwei Fotos der Teilnehmer der Aktion.

Unter folgendem Link finden Ihr die Homepage der BI Werra-Meissner-gegen-Suedlink e. V.

https://werra-meissner-gegen-suedlink.de/

Hintergrundinfos zum Thema Suedlink und Energiewende:

Die BIs (gegen Suedlink und für die Energiewende) möchten generell auf die Situation um den Suedlinkaufmerksam machen. Insbesondere wollen wir die Bürger über die Sinnlosigkeit des Projektes informieren. Strom kann dank innovativer Speicherkapazitäten grundsätzlich dableiben, wo er gewonnen/produziert wird. Den Menschen wird Suedlink als Notwendigkeit verkauft, um Ökostrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland zu transportieren. Das ist Unsinn. Der Netzbetreiber TransnetBW bestätigte, dass ebenso Strom aus fossilien oder atomaren Energiequellen durch Suedlink geleitet wird. Zumal: Der Strombedarf in Deutschland wurde im Jahr 2018 erst zu 40% aus regenerativen Energiequellen gedeckt – somit benötigt auch Norddeutschland weiteren regenerativen Strom für die Energiewende, über Jahrzehnte. Des Weiteren wird Suedlink als Stromhandelsmedium für die Verschiebung von europäischem Strom durch Großproduzenten missbraucht. Die einzigen die einen Nutzen von Suedlink haben sind die Großkonzerne, die Lobbyisten und Politiker, die in Berlin dieses sinnlose Konstrukt erschaffen haben.

Aus Gründen der (Energie-)Effizienz sollte man den Strom also dort lassen, wo er produziert wird. Die Stromtrasse nach Süddeutschland ist überflüssig. Mit der veranschlagten Investitionssumme für SuedLink i. H. v. mindestens 10 Mrd. Euro sollten dezentrale und innovative Lösungen installiert und gefördert werden, statt immer mehr Subventionen und staatliche Förderungen von alternative Energiegewinnungs- und Speichermethoden zusammen zu streichen.

Mit der Aktion wollen wir unter anderem ein Zeichen diesbezüglich setzen und nebenbei die BIs mit einander und untereinander vernetzen und das „Wir-Gefühl“ stärken. Da alle Bürger in Deutschland vom Suedlink und anderen Großprojekten (SuedostLink; Ultranet, etc.) direkt über die EEG-Umlagen, durch höhere Stromrechnungen betroffen sind, haben auch alle Bürger ein Anrecht darauf, die Wahrheit zum Thema Suedlink zu erfahren.

Ein Teil unserer Forderungen lautet daher:

-Abschaffung der Deckelungen bei den erneuerbaren Energieproduktions- Anlagen

-Reduzierung oder Abschaffung der bürokratischen Hindernisse bei der dezentralen Stromproduktion und Einspeisung

-Reduzierung oder Abschaffung der fiskalen Hindernisse bei der dezentralen Stromproduktion und Einspeisung

-Förderung innovativer Stromerzeugungsprodukte,

-Bundeseinheitliche Regelungen bei den Abstandsflächen

-Verbrauchsnahe Errichtung von Stromproduktionsanlagen zur Vermeidung von Transferverlusten und kostenintensiven Netzneubauten

-Schaffung und finanzielle Förderung von Speichern und Ausbau der bestehenden Speicherwerke auch zentral beim Bürger

-Ausbau der Gas-/Wasserstoffkraftwerke zur Spitzenstromabdeckung

tws. Ausbau, Optimierung und Vernetzung der regionalen 110 KV Netze

-Bessere und einfachere Beteiligung der Bürger an regionalen Energieversorgungsprojekten (mehr Transparenz und Information über Bürgerenergieprojekte)

-Smarte Energiesteuerung und Lastmanagementsysteme auf allen Ebenen der Energieversorgung

Wir möchten daher Ihr Haus anschreiben, mit der Frage ob Sie über die geplante Aktion im Vorfeld oder/und im Nachgang berichten wollen. Gerne können Sie zu einem der Anlaufpunkte (der für Sie am nächsten liegt) mit dazu stoßen und mit uns ins Gespräch kommen. Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu können, wenn Stephan Schulz und seine Begleiter dort erscheinen. Ein wenig Flexibilität bei den Zeiten ist wichtig, da eine solche Tour nicht minutengenau geplant werden kann. Wir können Ihnen aber auch einen Bericht über die Aktion zukommen lassen – ganz wie Sie möchten…

Dankende Grüße im Namen von Stephan Schulz, Stefan Heuckeroth-Hartmann und Marco Eichenberg

(BI Werra-Meissner-gegen-Suedlink e. V.)