…es war einmal….

…ein aussergewöhnliches Habitat seltener Tiere und Pflanzen…

 

Streckenverlauf
Der festgelegte Trassenkorridor beginnt bei Edemissen-Strodthagen südlich von Einbeck und verläuft von dort nach Süden. Auf Höhe Göttingen verschwenkt er über eine im Verfahren vorgeschlagene Alternative in westliche Richtung. Vor der Ortschaft Knutbühren knickt er in südliche Richtung ab. Bei Friedland überquert der Trassenkorridor die niedersächsisch-hessische Landesgrenze. Südlich von Witzenhausen folgt er dem Werratal und verläuft östlich an Bad Sooden-Allendorf vorbei. Westlich von Eschwege wird eine im Verfahren vorgeschlagene kleinräumige Verschwenkung genutzt. In der Folge verläuft der Trassenkorridor in südöstliche Richtung durch den Ringgau. Die Ortslage Netra wird entsprechend einer im Verfahren vorgeschlagenen Verschwenkung südlich umgangen. Weiterhin verläuft der Trassenkorridor von Rittmannshausen aus südwärts und über die Landesgrenze bei Herleshausen bis Gerstungen-Unterellen in Thüringen.

Stand: 30. November 2020

Pressemitteilung

Bundesnetzagentur hat entschieden: SuedLink soll im Abschnitt C durch den Werra-Meißner-Kreis verlaufen

Die Bundesnetzagentur hat heute entschieden, die SuedLink-Trasse durch den Werra-Meißner-Kreis zu führen. Mit großem Bedauern und Enttäuschung haben sowohl Landrat Stefan Reuß als auch der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann darauf reagiert.

„In Fachgutachten und Stellungnahmen“, so Landrat Reuß, „haben wir sehr deutlich auf die Belastung der Bevölkerung durch ortsnahe Trassenführungen hingewiesen und auch die Schädigung unserer ökologisch hochsensiblen Landschaftsräume thematisiert, ebenso haben wir auf erhebliche Fehler in der bisherigen Planung hingewiesen leider wohl ohne Erfolg.“ Wir behalten uns selbstverständlich vor, alle möglichen Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen, so Stefan Reuß.

„Selbstverständlich sind wir für eine konsequente Energiewende“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann, „schließlich wird im Werra-Meißner-Kreis an vielen Punkten bereits eine dezentrale Energiewende umgesetzt. Klar ist aber auch: wir akzeptieren nur eine auf nachvollziehbaren Fakten basierende und nicht politisch motivierte Entscheidung zum Trassenverlauf!“.

„Wir werden die seit heute verfügbaren und sehr umfangreichen Begründungen der Entscheidung der BNA prüfen und uns mit der Stadt sowie dem Landkreis Göttingen abstimmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Selbstverständlich werden wir uns anschließend auch mit den betroffenen Thüringer Nachbarlandkreisen abstimmen“, ergänzen Reuß und Dr. Wallmann.